RMC  Die HiTECer
Blitz- und Gewitterfreie Fahrt

Das Weserbergland, unendliche Kurven!!!

Wir schreiben das Jahr 2021

Dies ist die Geschichte von Dante, der mit seiner 2 Mann starken Besatzung unterwegs ist in den Weiten der Kurven

und Straßen entlang der Weser

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Es ist das erste Oktoberwochenende 2021 – sonniges Traumwetter...

Das Ziel steht, Bodenwerder soll es sein, wir haben ein Date…

Freitagnachmittag geht es endlich los.

Haben wir was nicht mitbekommen, treffen sich hier auch noch andere? Der Date Point ist schon gut voll, aber oben auf der Wiese geht noch was und man hat einen schönen Ausblick.


Anmeldung beim Kiosk und dann, unser Kasino bleibt heute geschlossen (denn der Koch hat um Urlaub gebeten, wir haben aber Hunger), geht´s ins Gulliver´s, nearby. Bruno bestellt sich das Gauchosteak und ich die Pfifferlings Pfanne, dazu Allersheimer und Weinschorle weiß, trocken - basst scho!

Der Koch hat ausgeschlafen und so gibt es gegen 9.00 Frühstück. Draußen ist noch viel Nebel unterwegs, aber bis Mittag wird sich das wohl aufklären. Hoffentlich, denn die Crew von Dante hat Probleme mit dem Navigationssystem.

Zuerst geht es Richtung Süd, Südwest, über die große Brücke zum kleinen Hafen von Bodenwerder, wir cruisen weiter Richtung Grohnder Fährhaus, vorbei an der Weserverdunstungsanlage „Kernkraftwerk Grohnde“ (nebenbei machen die auch noch Strom) weiter Richtung Hagenohsen. Dort gibt es eine hochgelegte Furt durch die Weser, im Volksmund auch Brücke genannt. Diese nutzen wir um die Weser zu queren. Auf der Hauptstraße in Emmern verliert die Crew von Dante die Orientierung, denn die Navigation funktioniert nach wie vor nicht. Doch nach kurzer Irrfahrt gibt es einen Hinweis, wir wenden Dante und nehmen die vorgesehene Strecke wieder auf. So verlassen wir Emmern und dann, dann plötzlich sieht man es, unser Tagesziel... das „Wasserschloss Hämelschenburg“. Wir parken Dante und gehen zuerst zum alten Gutshof unterhalb der Burg ins Café und bei Kaffee und Kuchen lassen wir die prächtige Südfassade des Schlosses auf uns wirken. Auf der anderen Straßenseite schauen wir uns dann das imposante Gebäude mit dem Wassergraben an. Traumhaft schön, nur leider ein wenig eingerüstet. Wir erkunden die Gegend und so führt uns ein idyllischer Spaziergang durch den gepflegten Garten zur Mühle mit dem Wasserrad und verschiedenen kleinen Gebäudeteilen.






Die Navigation hat nach wie vor ein Problem, sie kennt sich genauso gut aus wie wir :o(

Wir cruisen weiter, in Welsede queren wir die Emmer, um dann einer kurvigen Strecke zu folgen. Die Crew von Dante ist echt gefordert. Die Straße führt uns immer bergan bis wir schließlich in Ottenstein, einem kleinen Ort mit einer Burg, 220 Meter über der Weser, ankommen.

Das Burgrestaurant soll eine gute Küche haben, ist aber noch nicht geöffnet, somit können wir es leider nicht testen. Im Ort gibt es sogar einen richtig schönen Stellplatz mit einer Grillstelle mittenmang. Hier kommt der Bürgermeister des Ortes noch selbst vorbei und schaut nach dem Rechten.

Nun sollte es zurück nach Bodenwerder gehen. Kurzerhand haben wir Kurs gesetzt, na ja so annähernd; denn so ganz ohne Navigation in den Weiten des.....

Es kommt anders, der Copilot entdeckt ein Hinweisschild auf dem steht: Polle.




Es geht jetzt mächtig bergab, so wie eben bergauf, wir kommen am Campingplatz Rühler Schweiz vorbei und dann sehen wir sie schon – die Burgruine Polle. Wir parken Dante vor dem wegen Renovierungsarbeiten geschlossenen Campingplatz.

Dante´s Crew steigt über diverse Treppenstufen auf zur malerischen Burgruine.






Was für ein Blick über die Weser! Bruno geht noch weiter nach oben auf den Turm, während ich mich so ein wenig in dem Gemäuer umschaue.

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Danach geht es mit der Fähre wegen einer Umleitung auf die andere Seite zurück zum Stellplatz Bodenwerder.


War das ein schöner Tag, die Sonne hat es gut mit uns gemeint. Wir haben uns wohlgefühlt mit Dante, aber jetzt so gegen 18.00 Uhr wird es langsam frisch. Wir verbringen den Abend in der Basis und verpassen doch tatsächlich das Oktoberfest vorne am Stellplatz, schade eigentlich...

Am nächsten Morgen kommt Gulzar zu uns in Castello, und wir besprechen das pakistanische Essen Anfang November anlässlich des Treffens zur Polenfahrt in 2022.

Wir wollen noch einen Spaziergang machen, bevor es heimwärts geht. Aber manchmal kommt es anders. Wir lernen ein Pärchen aus LP (deren 2. Heimat Bodenwerder ist) kennen, die Chemie stimmt und wir quatschen uns fest...

Dann geht es heimwärts, die Sonne steht sehr tief, es ist eine anstrengende Rückfahrt. Beinahe hätte uns auch noch ein Auto aus Frankfurt gecrasht, der Fahrer taucht ganz plötzlich rechts neben uns auf und überholt, obwohl da gar keine Spur ist!!! Bruno zieht geistesgegenwärtig nach links, zum Glück kommt von hinten niemand. Schutzengel gehabt, nochmal gut gegangen.

Es ist jetzt Oktober, wir werden sicherlich die nächsten Monate ohne Dante

fahren, das wird einfach zu kalt.

Dieses Wochenende haben wir aber total genossen, schön war´s,

Rieke und Bruno